Sachkunde – Druckerhöhungsanlagen + Sachkunde – Füll- und Entleerungsstation

599,00 €

zzgl. MwSt. / inkl. Mittagessen, Getränken und Unterlagen

Lehrgänge für Druckerhöhungsanlagen (Trennstationen) und Füll- und Entleerungsstationen zur Löschwasserversorgung nach DIN 14462 (von der Konzeption bis zur fachgerechten Abnahme)

Feuerlösch- und Löschwasseranlagen sind Einrichtungen des vorbeugenden Brandschutzes und dienen der Brandbekämpfung zur Rettung und dem Schutz von Personen (siehe DIN EN 1717). Sind solche Anlagen unmittelbar an die Trinkwasserinstallation angeschlossen unterliegen sie besonderen Anforderungen, um die Trinkwasserqualität aufrecht zu erhalten. Mit der DIN 1988 Teil 600 werden bereits Ausführung und Anschluss von Trinkwasserinstallationen in Verbindung mit Feuerlösch- und Brandschutzanlagen geregelt.

Mit der aktuellen Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die am 19. Dezember 2019 in Kraft getreten ist, werden die Anforderungen zur Pflicht. Die AVB Wasser führt aus, dass Löschwasseranlagen nur mittels einer Sicherungseinrichtung mit der Trinkwasserinstallation verbunden sein dürfen.

Auf Seiten des Brandschutzes berührt die Trinkwasserverordnung die Betreiber von Objekten mit Wandhydranten. Betreiber haben dafür zu sorgen, dass Wasser, das keine Trinkwasserqualität hat, nicht zurück ins Trinkwassernetz fließen darf. Durch den Einbau einer so genannten „Sicherheitseinrichtung“, zum Beispiel in Form einer Trennstation, kann der hygienische Anschluss einer Wandhydrantenanlage an das Trinkwassernetz sichergestellt werden (nach Tabelle 1 DIN 1988/600).

2027

Zielgruppe.

Mitarbeiter von Brandschutzfachfirmen und Werkfeuerwehren, die im Bereich der Löschwassertechnik tätig sind.

Die Schulung richtet sich an Monteure, Bauleiter und weitere Beschäftigte, die auf wechselnden Baustellen tätig sind. Eine allgemeine Unterweisung für Büroarbeitsplätze reicht für diese Tätigkeiten nicht aus.

Zur Zielgruppe zählen insbesondere Brandschutztechniker, die natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA) sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) prüfen, warten und instand setzen. Ebenso richtet sich die Schulung an Servicetechniker, die Leitern, Tritte, Hubarbeitsbühnen und persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) verwenden.

Die Schulung richtet sich an Beschäftigte aus den Bereichen Bauhandwerk und Ausbau, Gebäudemanagement, Garten- und Landschaftsbau, Elektro- und Haustechnik sowie Brandschutztechnik.

Sie eignet sich insbesondere für Monteure, Servicetechniker und weitere Beschäftigte, die Hubarbeitsbühnen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit bedienen müssen.

Die Schulung richtet sich an Beschäftigte aus den Bereichen Bauhandwerk und Ausbau, Gebäudemanagement, Garten- und Landschaftsbau sowie Elektro- und Haustechnik, in deren Arbeitsalltag Leitern und Tritte regelmäßig verwendet werden.
Aber auch für Brandschutztechniker, die natürliche Rauchabzugsanlagen (NRA) und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) prüfen, warten und instand setzen, sowie Monteure und Servicetechniker.

Sie eignet sich insbesondere für Beschäftigte, die mit der Prüfung, Wartung und Instandhaltung von Leitern und Tritten betraut sind, sowie für Personen, die im Rahmen ihrer betrieblichen Aufgaben die Sicherheit dieser Arbeitsmittel gewährleisten müssen.

Dauer.

1 Tag je Kurs, jeweils von 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr

Ort.

Feuerschutz Jockel - Jägerwald 26-30 - 42897 Remscheid

Abschluss.

Zertifikat

Ausbildungsnachweis für die erfolgreiche Teilnahme an der Qualifizierung zum Bedienen von Hubarbeitsbühnen.

Nach erfolgreicher Ausbildung kann der Arbeitgeber die Teilnehmenden entsprechend ihrer Qualifikation und den betrieblichen Anforderungen schriftlich mit dem Bedienen geeigneter Hubarbeitsbühnen beauftragen.

Ihr Nutzen.

+ Sie erhalten eine fundierte Sachkunde zur Beurteilung von Sicherheitseinrichtungen wie Druckerhöhungsanlagen und FuE-Stationen, um den Anschluss von Wandhydranten an das Trinkwassernetz im Hinblick auf die Trinkwasserordnung bewerten zu können.
+ Sie absolvieren einen Lehrgang in einem ISO-zertifizierten Unternehmen.

Voraussetzung.

Teilnehmer müssen über eine Sachkunde-Ausbildung für Löschwassertechnik (DIN 14462 und DIN EN 671/3) verfügen. Für spätere Arbeiten an den elektrischen Komponenten ist mindestens ein erfolgreich abgeschlossener Lehrgang zur „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ erforderlich.

Kursinhalt.

+ Anschlussmöglichkeiten von Wand- hydrantenanlagen an das Trinkwassernetz (Füll- und Entleerungsstationen;Druckerhöhungsanlagen mit drucklosem Vorbehälter)
+ Aufbau einer Druckerhöhungsanlage und Ansteuerung
+ Systemaufbau von Füll- und Entleerungsstationen und deren Ansteuerung
+ Fehlersuche bei Störungen und Mängeln sowie deren Beseitigung
+ Abschlussprüfung